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Zwischen Tieren: Von flirtenden Fischen, lüsternen Lurchen und verliebten Vögeln

Zwischen Tieren: Von flirtenden Fischen, lüsternen Lurchen und verliebten Vögeln

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Produktinformationen "Zwischen Tieren: Von flirtenden Fischen, lüsternen Lurchen und verliebten Vögeln"

Zwischen Tieren passieren Dinge, die sich die meisten Menschen nicht mal in ihren kühnsten Fantasien vorstellen können. Aber fast niemand weiß davon. Die bizarren Fakten aus dem Sexualleben der planetaren Mitbewohner sind größtenteils nur Forschern bekannt. Dabei ist ein Blick über den Gartenzaun unserer Gattung auch für Laien durchaus lehrreich und obendrein unterhaltsam. Denn die Tiere tun es in allen denkbaren Varianten. Und entgegen einer veralteten Sichtweise geht es dabei nicht immer um den Fortpflanzungstrieb, sondern auch um Zuneigung, Zärtlichkeit und pure Lebensfreude.
Dieses Buch beantwortet die Frage: Wie treiben es die ganz anderen? Die Antwort lautet: selbstverständlich ganz anders – und extrem unterschiedlich. Die einen haben schnellen Sex, bis sie tot umfallen, die anderen näheren sich in jahrelangen komplizierten Balzritualen vorsichtig an. Manche praktizieren Rollentausch und einige finden erst zueinander, wenn das Männchen ein Eigenheim errichtet hat.

Wissen über das Liebesleben der Tiere schärft obendrein den Blick dafür, wie wunderlich unser eigenes Verhalten ist. So lernen wir die biologischen Grundlagen der menschlichen Sexualität besser zu verstehen. Verdeckt von kulturellen Tabus, Benimmregeln, Bräuchen und Ritualen steuern die Gesetze der Evolution auch die menschliche Libido – meistens mehr als uns bewusst und oft mehr als uns lieb ist.
Für alle, die das Sexualverhalten gern in „natürlich“ und „unnatürlich“ einteilen, hält das Buch eine Enttäuschung bereit: Moralische Gebote kann man aus dem Tierreich nicht ableiten. Der Katalog des zoologischen Trieblebens reicht von rührender Zärtlichkeit bis zur Vergewaltigung. Das alles ist durchaus „natürlich“ in dem Sinne, dass keine kulturelle Überformung dabei eine Rolle spielt. Doch was die Natur hervorbrachte, muss nicht gut im moralischen Sinne sein. Tiere tun auch Dinge, die zwischen Menschen völlig zu Recht verpönt oder verboten sind. Beispielsweise fressen Gottesanbeterinnen zuweilen während des Paarungsaktes ihr Männchen auf – eine Praktik, die selbst die liberalsten Sexualreformer nicht gutheißen würden.

 

  • Autor: Michael Miersch
  • Illustrator: Claudia Bernhardt
  • Seiten: 132
  • Maße: 12,6 x 1,3 x 19,1 cm

 

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